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Werner Thoms am 2. Januar 2012
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Die Verbreitung von Online-Spielen hat insbesondere seit dem Aufkommen mobiler Endgeräte erheblich zugenommen. Mittlerweile bieten viele spezialisierte Internet-Portale kostenlos oder gegen Entgelt Online-Games aus diversen Kategorien an. Der Nutzer kann sich so das gewünschte Spiel aussuchen, gegebenenfalls erforderliche Software herunterladen und unmittelbar mit dem Spielen beginnen.

Auf Desktop-Rechnern haben besonders Online-Rollenspiele einen hohen Stellenwert: Diese zumeist sehr breit angelegten Spiele lassen den Nutzer in die Rolle eines Wesens in einer Fantasiewelt schlüpfen, in der er verschiedene Abenteuer bestehen muss. Das ganze erfolgt in Kooperation mit andern Mitspielern, die sich ebenfalls bei dem Rollenspiel angemeldet haben – mit diesen kann über Tastatur-Chats oder über Internettelefonie kommuniziert werden. Die Fantasy-Spiele haben so neben der spielerischen auch eine soziale Komponente: Die Teilnehmer sprechen miteinander, verbünden sich oder treiben Handel mit so genannten In-Game-Gegenständen. Kritiker sehen in dieser sozialen Funktion auch eine Gefahr: Sie befürchten, durch zu häufige Online-Interaktionen könne es zu einer Vernachlässigung sozialer Kontakte in der realen Welt kommen.

Auf mobilen Geräten – beispielsweise Tablet-PCs, Netbooks oder Smartphones – erfreuen sich vor allem kurzweilige Spiele großer Beliebtheit: Da die mobilen Geräte beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgeführt werden können, suchen viele Nutzer nach unterhaltsamen Spielen, die sich auch in kurzer Zeit spielen lassen. Hierzu gehören vor allem Geschicklichkeits- oder Puzzlevarianten – diese lassen sich ohne großes Vorwissen von Personen aller Altersgruppen verwenden.

Eine generelle Gefahr besteht Experten zufolge darin, dass Online-Spiele – genau wie andere Anwendungen aus dem Internet auch – ein Sicherheitsrisiko für den PC oder das Mobilgerät bedeuten können. Da der Nutzer eventuell Programme herunterladen muss, ist es nicht gänzlich auszuschließen, dass auch Viren oder andere Schadprogramme auf die Festplatte des Rechners gelangen – deshalb empfehlen Fachleute, erforderliche Software nur von seriösen Anbietern herunterzuladen.

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